Ferienprogramm 2019

Wir sind auch dieses Jahr mit dabei im Ferienprogramm der Stadt Dietfurt.

Neugierig?

Komm vorbei!

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Ambassador of Karate II

Unter dem Titel eines „Botschafter des Karate“ durfte ich am 4. Juli ein weiteres Mal im Rahmen des „Sportprojekttag“ für die Realschule Berching traditionelles Karate unterrichten.

In 2 Stunden hatte ich Gelegenheit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern diese „ganzheitliche Bewegungskunst“ vorzustellen.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich bin immer noch stark beeindruckt von der Motivation, der Begeisterungsfähigkeit und dem Ehrgeiz, der mir entgegengebracht wurde.

Karate – eben mehr, als schlagen und treten… das wissen sie jetzt!

Hier der Bericht auf der Schul-Homepage: Realschule Berching Sportprojekttag 2019

Auch neugierig? Komm vorbei oder lade uns ein 🙂

Shinbukan – wir bringen altes Wissen auf neue Wege!

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(Aufgrund Datenschutzrichtlinien darf ich leider nicht alle Schüler und Schülerinnen zeigen…)

3. Geburtstag

Banzai !       Banzai !       Banzai !

Wie die Zeit vergeht – schon wieder ein Jahr vorbei!

Das Dojo feiert Geburtstag!

Vor genau drei Jahren wurde „der Gedanke der wahren Kampfkunst“ neu geboren!

Mittlerweile haben sich Shinbukan-Karate, -Kobudo und -Aikido fest etabliert im Altmühltal!

Ein eigenständiger, gemeinnütziger Verein ist gegründet, ein eigenes Dojo ausgestattet!

Seit kurzem dürfen wir „Mandirayoga“ bei uns im Dojo herzlich willkommen heißen!

Vielen Dank an alle Freunde, Unterstützer, Wohlgesinnte, „Follower“ und Wegbegleiter – es werden immer mehr!

(Und zeitgleich feiert Sensei Franz Wittmann sein 26-jähriges Karate Jubiläum! – Das wären dann wohl 29 Gründe zum Feiern 🙂 )

 

Neugierig? Komm vorbei!

 

Yoga im Shinbukan Dojo

Ab dem 2. Juli 2019 werden im Dojo verschiedene Körper- und Meditationslehren unterrichtet!

Ob Hatha-Yoga, Yoga-Nidra, Chidshakti-Sound-Yoga oder Übungen zu „Lucid Dreaming and Astral Travel“ – garantiert nichts davon ist klassisch, sondern alles für sich einzigartig.

Komm vorbei und überzeuge Dich selbst.

Hier der Flyer zum aktuellen Angebot:

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Irimi? Tenkan??

Ein Thema, dass viele Aikidoka immer wieder verwirrt – auch mich schon länger beschäftigt: Irimi und Tenkan. Oft Missverstanden und falsch interpretiert…

Hier möchte ich (wie schon so viele andere vor mir) versuchen, die Prinzipien ein bisschen zu erklären.

Beim Starten einer Bewegung im Aikido gibt es theoretisch nur zwei mögliche Positionsveränderungen – nach innen und nach außen.

Diese Bewegungen sollen mit dem Üben nach und nach verschmelzen, ähnlich wie bei der Atmung.

Die Bewegung nach innen wird irimi genannt und ist vergleichbar mit der Mentalität des Angreifens. Man geht so gut wie direkt auf den Partner zu, direkt in seinen Bewegungsspielraum, sein Zentrum, hinein. Wenn man angreifen soll, gibt es keine andere Möglichkeit, aber auch in der Verteidigung verfährt man so, um zuvorzukommen, um den Angriff zu kontern bevor er vollzogen ist.

Die kühle, kompromisslose Entschlossenheit zu dieser Eingangsbewegung nach vorne, auch einem vielleicht körperlich überlegenen Gegner, zu haben, das ist einer der wichtigsten Fähigkeiten im Sinne des Budo. Auch, wenn dieser Schritt in der ersten Betrachtung sehr schwer und „kamikaze-mäßig“ erscheinen mag, so kann dieses Verhalten letztenendes kampfentscheidend sein.

Irimi ist ein Schlüssel für das Verständnis des Budo, dass der Angriff die schlechteste Verteidigung ist, dass derjenige, der angreift, eben durch diese Handlung dem Verteidiger unterlegen ist.

Das vollständige Schriftzeichen für irimi besteht aus dem kanji für hineingehen oder etwas durchdringen und dem kanji für Körper – man bewegt also mit dem Körper in den Angriff hinein.

Die Bewegung nach außen, also aus der direkten Angriffslinie deutlich heraus, wird tenkan genannt und ist näher mit der Rolle und der defensiven Strategie des Verteidigers verwandt. Das Schriftzeichen besteht aus dem kanji für wälzen/rollen/lenken oder abwenden sowie für ändern. Hier entfernt man sich vom Gegner, weicht ihm aus, geht um ihn herum und/oder hinter ihn. Auf diese Weise entkommt man dem Angriff und hat mit einer kreisförmigen Bewegung seine Verteidigung, seinen Konterangriff eingeleitet. Der Angreifende gerät in die Peripherie der Sphäre des Verteidigers.

Für den Ungeübten mag es anfangs unglaubwürdig erscheinen, dass das funktionieren kann. Man muss mit Ausdauer die Praxis verfeinern, um diese findige Dynamik zu entdecken. Aber es ist fakt – der Angreifende verliert seine Kontrolle, gerade weil er der Anfallende ist und weil der Angefallene mit seinem ausweichenden Schritt (zum exakt richtigen Zeitpunkt!) reagiert.

Der Aikido-Student wird schnell feststellen, dass tenkan am stärksten die höheren Prinzipien des Aikido widerspiegelt, doch auch irimi wird angewendet und ist manchmal unvermeidbar, um tenkan umzusetzen. Beide Bewegungen werden oftmals in Kombination, ohne direkte Abgrenzung eingesetzt, sozusagen miteinander verschmolzen.

Zum „direkten hineingehen“ soll noch angemerkt sein, dass es ist nie der Fall sein soll, dass der Schritt sich direkt gegen die Richtung der angreifenden Kraft bewegt – das Resultat wäre lediglich ein Zusammenprall. Irimi im Aikido ist eine schräge, schneidende „hinein-Bewegung“, in einer ausweichenden Bewegung. Ebenso ist tenkan eine schräge „hinaus-Bewegung“. Der Angriff zielt vorbei, während der Verteidiger sich mit irimi vor den Körper des Angreifers und nahe an diesen heran stellt. Mit tenkan stellt sich der Verteidiger statt dessen daneben und so gut wie hinter den Angreifer.

Für den Geübten ist somit fast jede vollständige Verteidigungstechnik eine Kombination aus den zwei Schritten: zuerst ein Schritt zur Seite und auf den Partner zu, dann ein Schritt herum und von ihm weg. Mit dem ersten Schritt entgeht man dem Angriff, mit dem zweiten leitet man den Konter ein, die Aikido-Technik selbst. Die zwei Schritte gleiten mit der Zeit zusammen zu einer einheitlichen, harmonischen Bewegung, fast einem einzigen Schritt – „Die Technik wird geatmet“.

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Gürtelprüfung – Bedeutung der Farben

Erst vor kurzem haben sich ein paar Schüler die nächste Gürtelstufe verdient.

Herzlichen Glückwunsch nochmal – oder besser: Super gemacht, denn mit Glück hat ein Ziel, dass man sich setzt, nichts zu tun! Man muss danach streben und dafür hart arbeiten! Das habt Ihr wahrlich und deshalb habt Ihr Euch die nächste Stufe auch verdient!

Doch was bedeuten denn eigentlich die Farben? Ist die Auswahl zufällig? Hat es was mit dem Regenbogen zu tun (… das war mal die Vermutung eines sehr jungen Schülers)?

Die Unterscheidung in Gürtelstufen nach Farben gibt es in den verschiedensten Kampfkünsten. Karate, Kobudo, Judo, Wushu, Capoeira, u.v.m.

Das System im Karate wurde wahrscheinlich vom Judo übernommen, genau weiß man das nicht mehr. Grundsätzlich gibt es 9 Schülergrade (beginnend beim 9. Kyu bis zum 1. Kyu) und 10 Meistergrade (beginnend beim 1. Dan bis zum 10. Dan), in anderen Kampfkünsten gibt es sogar noch Dan Grade darüber hinaus. Die Schülergrade werden auch mit Mudansha (Person ohne Dan) bezeichnet, Meistergrade mit Yudansha (Person mit Dan). Meistergrade sind meistens allesamt schwarz, manche Systeme verwenden als besondere Anerkennung für den 10. Dan aber auch z.B. einen roten Gürtel, andere wiederum erneut den weißen Gürtel!

Damit man die Schülergrade sofort erkennt, wurden sie in Farben unterteilt. Hier eine weitläufige Theorie (und schöne Vorstellung wie ich finde) über die Bedeutung der Farben:

Weiß-Gelb (9. Kyu) ist die Farbe des Beginns, die Farbe der Unschuld, der Reinheit. Der Schüler steht nun am Anfang seines Studiums.

Gelb (8. Kyu) symbolisiert den Keim, der Schüler ist der Keim, der nun langsam zu sprießen beginnt. Er braucht nun viel Anerkennung und Aufmerksamkeit… denn viele zerbrechen in diesen Tagen der Entwicklung.

Orange (7. Kyu) ist das Feuer der Entdeckung, der Aggressivität, man muss sich verbrennen und sehr hart an sich arbeiten. Der Schüler beginnt nun auch zu „erkennen“.

Grün (6. Kyu) steht jetzt für das Wachstum der Pflanze, wie die magischen Bohnen, die bis zum Himmel wachsen können, wenn sie sich anstrengen und der Mut sie nicht verlässt.

Blau und Violett (5. und 4. Kyu) sind die Farben des Himmels und sie lassen uns verstehen, dass unser Kopf oben ist, unsere Füße aber fest auf der Erde zu stehen haben. Der Schüler soll sich bewusst werden, dass er nicht über anderen steht, sondern soll damit beginnen, sich in Demut zu üben.

Braun (3. bis 1. Kyu) ist die Farbe der Erde die wir betreten, wir werden stark und fest wie die Erde selbst. Der geheimnisvolle Weg zur Kunst beginnt nun nach innen…

Schwarz (Dan) symbolisiert, dass die Finsternis niemals wieder unser „Hara“ (Körpermitte) verdunkeln wird, unser Zentrum, dort wo man den Gürtel befestigt, in der Mitte unseres Körpers, drei Finger unter dem Nabel.

Schwarz ist somit die Farbe des „Eingeweihten“, sie erinnert uns daran, dass wir nicht angekommen sind, sondern in diesem Stadium erst beginnen, die wahre Kampfkunst zu erlernen.

Dann beginnt sich der Schwarzgurt mit der Zeit wieder zu entfärben, wieder weiß zu werden, erneut erscheint die Reinheit, im Licht, in Weisheit, durch Wissen und Erfahrung, der Gürtel symbolisiert, dass sein Träger nun wieder zurückkehrt zum Stadium der Unschuld, des Beginns…

 

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Matten fürs Dojo

Wir freuen uns!

Alte Freundschaft hats möglich gemacht! Vielen, vielen Dank für die einzigartige und wirklich unsagbar großzügige Spende für unser Dojo!

Wir haben heute japanische Tatami (Matten) für unser Kampfkunsttraining im Dojo verlegt.

Ab sofort können auch die Anfänger an die schwierigeren Bodentechniken herangeführt werden – und die geübten bekommen weniger blaue Flecke 🙂

Hier ein paar Impressionen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Anmeldungen laufen

Die Gründung ist vollzogen, alle rechtskräftigen Schritte sind abgeschlossen, die Anmeldungen in den Verein laufen auf Hochtouren…

Du hast auch Interesse? Möchtest an einem Probetraining teilnehmen? Es sind noch wenige Plätze frei 🙂

 

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Weihnachten 2018

Liebe Schüler,

Liebe Freunde,

Liebe Bekannte,

das Jahr 2018 stand für das Shinbukan-Dojo vor allem unter dem Stern der Veränderung.

Turbulent ging es zu: im Training wurde geschwitzt und gelernt, im neuen Dojo gehämmert, gesägt, oder sonst wie gewerkelt.

Ein Traum hat sich in 2018 erfüllt – ein Traum wird nun gelebt.

Das eigene Dojo wird bereits fleißig genutzt, neue Mitglieder werden begrüßt.

Der Verein „Shinbukan e.V.“ ist gegründet und die Eintragung beim Registergericht geht seinen Weg.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die mit angepackt, oder sonst wie unterstützt haben.

Vielen Dank an alle, deren positive Energie wir täglich spüren.

Vielen Dank an alle, die in irgendeiner Art Kontakt mit uns haben – sind es doch immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Nun wird es Zeit, ein paar ruhige Festtage zu genießen.

Nietzsche wusste treffend auszudrücken: „Die größten Ereignisse, das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.“

Ich wünsche Dir und Deinen Lieben an diesem Weihnachten ein solch stilles Ereignis – bevor wir zum Jahreswechsel mit lautem Knall und großem Fest in ein noch energie- und ereignisreicheres neues Jahr starten!

Euer

Franz Wittmann

第2議長 – 2. Vorsitzender

先生 – Sensei (sportl. Leiter)

Shinbukan e.V. – Gründung!!

Pressebericht zur Gründung des „Shinbukan e.V.“

 

Die Jura-Gemeinde Dietfurt ist um einen ehrenamtlichen und gemeinnützigen Verein reicher.

Vergangenen Samstag, 24. November 2018, fand die Gründungsversammlung zum „Shinbukan e.V.“ statt.

Shinbukan – dahinter verbergen sich 3 sehr alte, aus Japan überlieferte, Kampfkünste: Karatedo, Kobudo, Aikido.

Vor dieser Gründungsversammlung war das Dojo (Trainingsgemeinschaft) bekannt als die „Abteilung Karate des SV Töging e.V.“.

Initiiert wurde die Gründungsversammlung anlässlich des Umzuges in neue Trainingsquartiere, welche durch die Stadt Dietfurt bereitgestellt und in zahlreichen Stunden renoviert und trainingsgerecht umgestaltet wurden.

Zu Beginn der Versammlung sprach Kampfkunst-Trainer Franz Wittmann dem SV Töging e.V. seine Dankbarkeit für all die Unterstützung seit Gründung der Karate-Abteilung aus.

Ebenso ging Dank an die Stadt Dietfurt für die Möglichkeit, die neuen Räume zu beziehen.

Durch den Umzug ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten zur Trainingsgestaltung, die aber einen sinnvollen Rahmen voraussetzen. Deshalb wollte man sich mit diesem Schritt auch auf eigene Beine stellen, auch wenn hierzu manche bürokratische Hürden zu meistern wären.

Zur Versammlung waren knapp 20 Personen gekommen, im Dojo trainieren derzeit knapp 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Der Satzungsentwurf wurde einstimmig angenommen und die ehrenamtlichen Ämter wie folgt besetzt:

  • 1. Vorsitzender – Dr. Ulrich Bauer
  • 2. Vorsitzender – Franz Wittmann
  • Kassenwart – Stefan Huber
  • Schriftführer – Valentina Afanasev
  • Kassenprüfer Nr. 1 – Stefan Bogner
  • Kassenprüfer Nr. 2 – Mathias Stöber

Als sportlicher Leiter (japanisch „Sensei“ genannt“) ist nach wie vor Franz Wittmann für das Trainingsgeschehen und die Erfolge verantwortlich. Der gebürtige Töginger (36 Jahre) blickt mittlerweile zurück auf 25 Jahre Erfahrung in verschiedenen Kampfkünsten und ist Träger des schwarzen Gürtels in verschiedenen Disziplinen.

Die ersten Aufgaben des jungen Vereines werden viele Behördengänge sein, um den rechtlichen Rahmen bei allen notwendigen Instanzen bestätigen zu lassen. Natürlich parallel zum aktiven Training in den neuen Räumen.

Wer Interesse an einem Probetraining hat kann sich gerne bei Franz Xaver Wittmann dafür anmelden. Den Kontakt findet man auf der Homepage des Dojo: www.shinbukansite.wordpress.com

 

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v.l.n.r: Mathias Stöber, Stefan Huber, Stefan Bogner, Franz Wittmann, Ulrich Bauer, Valentina Afanasev

 

 

 

 

 

 

 

 

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