Shinbukan Dojo – history

…Shinbukan Dojo – ein Name, viele Gesichter. Wer steckt dahinter? Was ist die Bedeutung? Was die Motivation?

Hier kannst Du Dich informieren – hast Du eine konkrete Frage? Dann am besten direkt Kontakt aufnehmen!

真 武 館 道 場 Shinbukan Dojo

Nach langjähriger Ausbildung und als treibender Teil einer anderen Kampfkunst-Organisation (10 Jahre 1. Vorsitzender und Dai Senpai), wurde es Zeit, diese zu verlassen.

„Je länger der Wolf im Käfig verweilt, desto weniger sehnt ihn nach der Freiheit.“ – ergo: Raus aus dem Nebel!

Vorerst ohne große Vision, fügte es sich trotzdem nach kurzer Zeit des „Ronin-Daseins“, dass ich, Franz Wittmann, ein neues Dojo gründen sollte. Die Nachfrage war einfach zu groß und das Schicksal ebnete mir den Weg. Steine, die im Weg lagen, stellten sich als wunderbares „Baumaterial“ heraus. Ich sollte wieder das, was ich selber in 25 Jahren lieben und leben gelernt hatte, mit anderen Menschen teilen und die Werte des Budo vermitteln.

Ein passender japanischer Name für das neue Dojo stand ziemlich bald fest: 真 武 館 – „Shinbukan“ (chin. Zhen-wu-guan) – treffender geht es kaum!

Das zweite Schriftzeichen steht für die „Kriegskunst“, das dritte Schriftzeichen kann man mit „Schule“, „Vereinigung“ oder „Organisation“ übersetzen.

Die Essenz des Dojo und des Leitgedanken aber, bildet das erste Schriftzeichen – 真 / „shin“ in Verbindung mit dem zweiten Schriftzeichen 武 / „bu“.

Sehr oft wird die Silbe „shin“ mit dem Schriftzeichen 神 für „Geist“, „mental“, „göttlich“ geschrieben. Eine ältere, aus China überlieferte Schreibweise jedoch, welche auf eine chinesische Legende („Zhenwu“ – der Nordkaiser) zurückzuführen ist, verwendet das Schriftzeichen . Diese Silbe steht im Allgemeinen für „Wahrheit“, „Treue“, „Aufrichtigkeit“, „Ehrlichkeit“ – Werte, für dies es sich zu kämpfen lohnt, Werte von wahrer „Ritterlichkeit“.

Weil auch die im Shinbukan-Dojo trainierten Kampfkünste durch direkte chinesische Einflüsse geprägt sind, war es nahe liegend, für den Namen der Schule diese Schreibweise zu wählen.

Das Shinbukan-Dojo ist also, trivial erklärt, der Ort für das Training des Schülers oder der Schülerin, der/die den Weg des „wahren Kriegers“ oder den Weg der „wahren (authentischen) Kampfkunst“ gehen will.

Shinbukan, mehr als ein Name für ein Dojo – es ist die Idee, von etwas wahrhaft Ehrbaren!

Im Sinne dieser Schriftzeichen ist ein wahrer Krieger niemand, der es beim „Schlagen und Treten“ zu einer Meisterschaft gebracht hat, Wettkämpfe bestritten und Pokale mit nach Hause geschleppt hat. Für den Wettkampf muss man nicht die Mühe auf sich nehmen und eine Kampfkunst erlernen, hier reichen allgemeine Sportlichkeit, ein gutes Auge und 3-4 Techniken… Vielmehr gehört dazu, ein „Krieger des Geistes, des Lebens und des Alltags“ zu sein! Seinen eigenen Weg meistern! Dabei Ehrlichkeit, Menschlichkeit und Charakter zu stärken und für die Mitmenschen ein Gewinn zu sein – das ist für mich der Weg des „wahren Kriegers“. Jemand, der es versteht, die Lehren der Kampfkunst zu entschlüsseln, geschickte Taktiken anzuwenden und Strategien für eine erfolgreiche Zukunft zu entwickeln! Jemand der seinen Weg geht und durchhält ohne aufzugeben! Persönliche Potenziale grenzenlos entfalten und die menschlichen Ressourcen voll und ganz auszuschöpfen – das ist „moderne Kriegskunst“!

Das Erlernen einer Kampfkunst kann hier einen großen Beitrag leisten, weil eine Meisterschaft darin nur durch Ehrgeiz, Disziplin und Charakterfestigkeit zu erreichen ist – kein leichter Weg, ein Weg für Krieger! – jeder andere wird das Handtuch werfen.

Zur Organisation

Das Dojo wird getragen durch einen gemeinnützigen Verein – „Shinbukan e.V.“. Einem größeren Verband ist das Dojo nicht angeschlossen – und wir alle lieben diese Freiheit! Jedoch findet ein reger, stilrichtungsübergreifender Austausch statt! Es wird Netzwerkarbeit gepflegt und z.B. auch mal Krav Maga, oder Brazilian JuJutsu trainiert um die eigenen Kenntnisse abzurunden! Wir gehören einer großen, internationalen Kampfkunstfamilie an.

Mehr zum Verein findest Du im entsprechenden Kapitel dieser Seiten.

Die 3 von der vorherigen Organisation übernommenen Prüfungsordnungen für Karate, Kobudo und Aikijitsu wurden zusammengeführt, quasi „verheiratet“. Einige (von mir persönlich und meinen engsten Schülern als wichtig erachtete) Anpassungen habe ich vorgenommen – soll heißen, es wurden Techniken hinzugefügt, entfernt, optimiert oder kombiniert. Alles nach den Gesichtspunkten einer effektiven, praxisnahen Selbstverteidigung, für jedes Alter, jedes Geschlecht, in möglichst jeder Situation!


Das Symbol

Ein Dojo braucht selbstverständlich auch ein Erkennungsmerkmal, ein Wappen, ein Abzeichen, Logo, wie auch immer… Etwas, das uns verbindet, etwas, mit dem man sich identifizieren kann und etwas, das den Charakter des Dojo widerspiegelt.

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Die im Wappen enthaltenen japanischen Schriftzeichen gelten als Zeichen für den Respekt gegenüber den „Ahnen“, den „Urvätern“, unserer Kampfkunst.

Links: Kara-Te Leere-Hand

Rechts: Ko-Bu Alte-Kampfkunst (Antik, mit Waffen)

Unten: Ai-Ki Harmonie-Innere Kraft

Mitte: Do Weg

Den Schriftzeichen außen jeweils das Schriftzeichen „Do“ im Zentrum angefügt, ergeben den Weg in diesen Kampfkünsten, den Du als Schüler gewählt hast: Karate-Do – Kobu-Do – Aiki-Do.

Die „3 Flügel“ ergeben sich, wenn man die „Blume des Lebens“ zu zeichnen beginnt – das seit dem Altertum international bekannte Symbol für Harmonie, Vollkommenheit und das Lebendige an sich.

Hier sieht man nur einen Ausschnitt der Blume, den Teil, in dem sich 3 Kreise überschneiden. Die vollständigen Kreise sind nicht zu sehen, doch ist es die Andeutung, dass sich die Kampfkunst, die wir hart trainieren, weit um unser eigenes Zentrum entfaltet und sämtliche unserer Lebensbereiche berühren wird.

Unsere Person, unser „Ich“, ist mit dem äußeren Ring begrenzt. Das Symbol spiegelt unsere innere Einstellung zu diesen 3 Kampfkünsten. Sozusagen das „Dojo in unserem Inneren“. In diesem schützenden Bereich bilden 3 Energien, welche durch die bei den Kreisüberschneidungen entstandenen Blätter symbolisiert werden, ein Spannungsfeld, eine Einheit in der Mitte, in dem auch das „Do“ steht. Dieses Dreieck ist Violett gefärbt – diese Farbe steht in Japan für Vollkommenheit – Vollendung. Letztendlich das Ziel, wonach wir alle streben! Wir alle sind Suchende (sonst hättest Du wahrscheinlich das Lesen schon aufgehört).

Die 3 Energien, welche sich in dem Spannungsfeld begegnen sind im Übertragenen mit symbolischem Charakter: der Mensch (körperliche Stärke), die Erde (Intelligenz und Intuition), der Himmel (Spiritualität und Empathie). Allesamt Energien, die jeder „aufgeweckte“ Mensch irgendwann im Leben erspürt – aber nicht vermag, diese zu erklären.

Ein „wahrer Krieger“ in unserem Verständnis zu sein heißt, eben dieses Spannungsfeld des bewußtwerdenden Menschseins für sich zu nutzen und alle positiven Energien daraus zu gewinnen!

Die Farben des Wappens: Schwarz, Gelb, Rot und Violett.


Zu den trainierten Kampfkünsten gibt es in den entsprechenden Menüpunkten ein paar Infos. Zu erklären wäre weit aus mehr – nicht umsonst wurden ganze Bände dazu verfasst.

Auch das Internet ist voll davon – also am Besten mal drauf los „googlen“. Bei speziellen Fragen stehe ich gerne Rede und Antwort!

Wer erwartet, hier ein Statement zu finden, wie gut diese oder jene Stilrichtung ist, wie gut der eine oder andere Lehrer ist, warum wir so trainieren wie wir trainieren, usw., der wird an dieser Stelle leider enttäuscht. Derartige Aussagen sind weder in meinem Sinn, noch gehören sie hierher – es gibt hier gute staatliche Stellen, die helfen gerne bei derartigen Problemen weiter 🙂

Persönliche (Persönlichkeits-) Entwicklung und menschliche Entfaltung – das zeichnet unsere Gemeinschaft aus!

Es gibt die Möglichkeit mit mir Kontakt aufzunehmen – ich antworte, versprochen!

An alle Kampfkunsttreibenden: Unser Dojo ist jederzeit offen für „Netzwerk-Arbeit“! Wir haben nichts zu verstecken und können gewiss auch von Dir was lernen! Du möchtest Deine Kenntnisse vertiefen? In Austausch treten? Dein Wissen mit jemandem teilen? Mit netten Menschen zusammen trainieren? Schreib mich an!


Der Sensei, Franz Wittmann – wer ich bin?

  • Lernender, Übender, Suchender, Systemiker, Analytiker, Innovations-Coach, Skeptiker, Kritiker, Kritisierter, Idealist, Begeisterter, Entdecker, Studierender, Lenker, Denker, Pragmatiker, Theoretiker, Führender, Stratege, Folgender, Beobachtender, Taktiker, Traditionalist, Erneuerer, Bewahrer, Optimistischer, Neugieriger, Siegender, Familienvater, Allrounder, Ehemann, Sohn, Bruder, Freund, Lehrer, Schüler, Wissender, Ratsuchender, Elektriker, Einkäufer, Konstrukteur, Bayer, Oberpfälzer, Deutscher, Europäer, Erdenbürger, Starker, Schwacher, Brennender, Verbrennender, Motivierter, Motivierender, Strenger, Gerechter, Anführender, Folgender… ein typischer Mensch eben!
  • Geboren 1982
  • Kampfkunsterfahrung seit 1993

Sensei Franz Wittmann

„Zuerst müssen Dir Deine Energien und Fähigkeiten bewusst werden, dann musst Du von Deinem Ziel eine klare und greifbare Vision haben, nun brauchst Du noch die Courage, Deinen Willen in Taten zu wandeln – wenn Du nun fest an den Erfolg glaubst, dann wird das Universum Dir alle Türen öffnen.“


Trainiert wird im eigenen Dojo! Siehe dazu den Eintrag auf diesen Seiten! Das Dojo

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