空 手 道 – Karatedo

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Um die Entstehung des heutigen Karate ranken sich sehr viele Mythen und Legenden. Wenige davon sind geschichtlich nachweisbar, in den häufigsten Fällen lediglich, dass die besagten Personen existiert haben.

Am verbreitetsten über die Entstehung ist die Geschichte des buddhistischen Wandermönchs Bodihi Daruma (oft auch Daruma Taishi, Bodhidharma oder Buddha genannt; mit „Erleuchteter“ übersetzbar).

Er reiste ca. 520 n. Chr. von Südindien aus in die zentralchinesische Provinz Hunan. Dort machte er Einkehr in einem Kloster (Shaolin). Die Mönche waren durch Ihre einseitige Lebensweise allesamt in schlechter körperlicher Verfassung. Er beschloss, ihnen seine Bewegungslehre / Kampfkunst beizubringen, die sogenannten „18 Hände der Arhat“. Durch disziplinierte Ausübung profitieren sowohl Körper als auch Geist von den positiven Eigenschaften: z. B. Willensstärke und Geduld, Flexibilität und Muskelkraft.

Das Shaolin Kloster wurde im Lauf der Geschichte durch verschiedene Kriege immer wieder zerstört und neu aufgebaut. Die Mönche mussten oft die Flucht ergreifen und suchten Asyl in ganz China aber auch in Nachbarländern. Dadurch, aber auch durch rege Handelsbeziehungen zwischen China (vor allem das Gebiet bei Fujian / Fukien) und Japan erreichten diese Techniken auch Okinawa und die Nachbarinseln.

Diese chinesische Kampfkunst vermischte sich im Lauf der Geschichte mit bereits existierenden, hiesigen Kampfkünsten. Die Kampfkünste wurden damals „Okinawa-Te“ (Technik aus Okinawa) oder „Tode“ (Technik der To = Technik der Chinesen, auch Tote, oder Toudi) genannt.

Laut Überlieferung nahmen 3 Dörfer/Städte den größten Einfluss auf die Entwicklung des Okinawa-Te: Shuri (-Te), Naha (-Te), Tomari (-Te).

Shuri war der Sitz des Inselverwalters (man könnte ihn als König bezeichnen), Tomari war bekannt für seine vielen Fischer, Naha war eher bekannt als Geschäftsstadt.

Die verschiedenen Meister entwickelten ihre individuellen Techniken, es resultierten unterschiedliche Stilrichtungen. Jede Stilrichtung mit eigenem „Charakter“.

Folgende Karate-Kata werden im Shinbukan Dojo geübt:

Fukyu Kata Ichi (Gekisai)
Fukyu Kata Ni (Gekisai)
Seisan
Ananku
Wanshu (Enpi)
Passai (Oyademari no Passai)
Jion
Gojushiho
Wanchin
Pinan Shodan (Heian)
Pinan Nidan (Heian)
Pinan Sandan (Heian)
Pinan Yondan (Heian)
Pinan Godan (Heian)
Naihanchi Shodan (Naifanchi, Tekki)
Naihanchi Nidan (Naifanchi, Tekki)
Naihanchi Sandan (Naifanchi, Tekki)
Juroku
Seiyunchin (Seienchin)
Chinto (Gangaku)
Kushanku
Sanchin (Shinbukan no Sanchin)

 

 

* Es sind folgend nur die wichtigsten Einflüsse mit den Pfeilen dargestellt! Es ist davon auszugehen, dass ein weitaus komplexerer Austausch der einzelnen Meister und Stilrichtungen stattgefunden hat.

2016-08-03 Stammbaum Okinawa Te_high

2016-08-23 Stammbaum Shinbukan Shorin Ryu_high

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